12 Okt
2015

Die dritte Woche im #cl20 MOOC mit dem Team des ÖAMTC, federführend Herrn Herwig Kummer und Martin Linder war ebenfalls wieder ein Lernhöhepunkt.

Kurze Zusammenfassung

Vorgestellt wurde die „Expedition Führung“, ein innovatives Trainingscamp für Führungskräfte, welches methodisch auf Selbstbestimmung, „Selbstorganisation“ und Lernbegleitung aufbaut. Innerhalb von 15 Monaten werden Führungskräfte für 8 ½ Tage freigestellt, um sich ihrer eigenen persönlichen Weiterbildung und Weiterentwicklung widmen zu können. Die erste Aufgabe dabei ist es, sich thematisch in Gruppen zusammenzufinden und sich die eigenen Ziele zu setzen. Alles weitere, welche Lernwege die Gruppe gehen möchte, welche Referenten sie dazu hören möchte, welche Materialen sie braucht, obliegt der Entscheidung der Gruppe. Lerncoaches begleiten diesen Entwicklungsprozess. Als Rahmen fest vorgegeben sind feste Workshops zu Beginn, in der Mitte und am Ende der „Expedition“.

Dieses Lernmodell ist bei den Teilnehmenden auf sehr hohe Akzeptanz gestoßen.

Mir gefällt dieses Modell sehr, weil es den Lernenden ernst nimmt und ihn nicht von „von oben“ gängelt.

Die Fragestellung in den Foren ging auch dahin, inwieweit man eine solche Reise auch online unterstützen kann. Diese Frage wurde kontrovers gesehen. Gut akzeptiert wurden begleitende Online Lerntagebücher.

Eine sehr gelungene Zusammenfassung gab es am Wochenende hier.

Ich selbst hatte wieder ein Zeitproblem, diesmal noch zusätzlich verstärkt durch ein familiäres Ereignis.

 

Hier folgen wieder meine Footprints, mein persönliches Übungs- und Erfahrungsprojekt in diesem MOOC.

(Link zu meinem früheren Blogbeitrag zu den footprints of emergence)

 

#cl20: Footprint der Woche 3 – ÖAMTC

Offenheit / Struktur

Risk:
Zeit wird richtig zum Problem.

Lim:
Kann Neues entdecken, aber für mich nicht genug.

Amb:
Die Arbeitsaufgaben sind für mich eindeutig gestellt.

UnO:
Eher definiert, inhaltlich ergebnissoffen; eher wie ein Fragebogen für mich.

Dis:
Es gab keine Störung.

S/C:
Es gibt keine hierarchische Kontrolle. Ich muss selbst herausfinden, was passend ist.

Mp:
Die Vorgaben sind gut strukturiert.

Interaktive Lernumgebung

Div:
Lernumgebung empfinde ich weniger abwechslungsreich.

Exp:
Ich hatte keine Zeit für Experimente.

Adap:
Lernumgebung ist wenig flexibel, passt sich nicht an meine an meine zeitlichen Möglichkeiten an.

Co-Ev:
Erlebe ich eher hierarchisch.

FIN:
Kein Netzwerk gefunden diese Woche.

Trust:
Vertrauen ist gegeben.

ToM:
Ja Austausch ist gut möglich.

 

Persönliche Entwicklung

XM:
Ich habe es diese Woche einseitiger erlebt.

OAff:
Ergebnisse sind eher vorgegeben durch die Fragen. Es kommen jedoch Diskussionen zustande für die ich keine Zeit habe.

SOrg:
Lernraum ist vorgegeben, aber ich musste mich selbst organisieren innerhalb eines Wochenplans.

A:
Es gibt eigentlich eine Agenda.

NegO:
Ich habe mir eigene Ziele gesteckt.

ID:
Ich konnte nichts entwickeln.

 

Eigener Stil/Selbstpräsenz

S&C:
Kam mir sehr isoliert vor.

CC:
Zufällige Begegnungen waren in dieser Woche für mich nicht möglich.

Net:
Die Zusammenarbeit ist stärker formalisiert. Andere Angebote habe ich diese Woche nicht wahrgenommen.

Hyb:
Austausch erfolgte hauptsächlich über Text.

InF:
Die Interaktionen waren formalisiert durch die Foren.

Dr. Peter Westebbe

peter.westebbe@icloud.com